LETS WATCH: DER MANN AUS DEM EIS – MIT STARGAST JÜRGEN VOGEL

Der Mann aus dem Eis / Foto: Port au Prince

Foto: Port au Prince

Wie bereits angekündigt kommt hier der Beitrag zu „Der Mann aus dem Eis“ mit Jürgen Vogel (Kinostart ist der 30. November 2017!). Dieser besuchte im Rahmen der Filmkunstmesse Leipzig die Passage Kinos und präsentierte seinen neuen Film der Branche und Presse.

Vorhersehbar gab es am roten Teppich immensen Andrang. Die Fotografen und Fans wollten einfach DAS Foto von Jürgen.

Jürgen Vogel bei der Filmkunstmesse Leipzig 2017
Großer Andrang bei Stargast Jürgen Vogel am roten Teppich der Filmkunstmesse Leipzig 2017

Kurz zum geschichtlichen Hintergrund: Ötzi ist eine Gletschermumie aus der Kupferzeit, die durch außergewöhnliche Zustände, so sagt es das Südtiroler Archäologiemuseum, bis heute erhalten geblieben ist. Man geht davon aus, dass Ötzi vor ca. 5300 Jahren gelebt hat. 1991 wurde seine Mumie am Schnalstaler Gletscher in Südtirol von Bergsteigern gefunden. Seit daher wird geforscht und analysiert wer Ötzi war und wie die Mumie erhalten blieb.

Feststeht, dass Ötzi ermordet wurde und man von einem Rachemord ausgeht. Doch was bringt jemanden dazu? Felix Randau erzählt in seinem Film von Ötzi der mit seiner Familie in den Bergen lebt. Als er auf der Jagd ist und weit weg vom Lager, wird seine Familie kaltblütig ausgelöscht. Außerdem wurde sein Schrein gestohlen, man geht davon aus, dass Ötzi ein Schamane war. Also will Ötzi Rache und macht sich auf den Weg. Er begibt sich auf eine anstrengende, spannende Reise mit Blick auf die fantastische Aussicht Südtirols. Doch seine Gier wird ihm zum Verhängnis.

Jürgen Vogel bei der Filmkunstmesse Leipzig 2017
Jürgen Vogel bei der Filmkunstmesse Leipzig 2017

Für Regisseur Felix Randau schlüpft also Jürgen Vogel in die Rolle des Ötzi. Als dieser das Drehbuch erhielt meldete er sich nur einen Tag später beim Regisseur mit den Worten „Wir müssen das machen“, so Felix Randau. Aus dem Publikum fragt jemand was Jürgen Vogel an der Rolle gereizt hat? Und er sagt: „So eine Rolle ist natürlich ein Geschenk, schon beim Lesen war ich mitgerissen.“ Aber es sei auch „eine große Verantwortung den Zuschauern gegenüber“, so Vogel weiter. Über den Film sagen sie im Anschluss „genauso hätte es sein können“ – bewiesen ist das jedoch nicht zu 100 %, jedoch kann vieles historisch belegt werden.

Jürgen Vogel bei der Filmkunstmesse Leipzig 2017
Im Profil: Jürgen Vogel bei der Filmkunstmesse Leipzig 2017

Noch ein paar Fakten die im Gespräch mit Jürgen Vogel und Felix Randau zu Sprache kamen. Die Verwandlung von Jürgen zu Ötzi dauerte in der Maske ca. 1,5h – den Bart hat er sich wachsen lassen! Insgesamt gab es 34 Tage Drehzeit. Es wurde sehr viel und eng mit dem Ötzimuseum in Bozen zusammengearbeitet, die Mitarbeiter waren auch an Drehorten, sodass alles seine Richtigkeit im Film hat. Bzgl. der Sprache weiß man nicht wie gesprochen wurde, somit wurde eine Sprache mit einem Linguisten rekonstruiert. Die Waffen, Pfeile und Werkzeuge, die u.a. bei der Ötzi-Mumie gefunden wurden waren „wahnsinnig fortgeschritten“, so Jürgen Vogel.

Der Film kommt ohne viele Worte aus, denn die Sprache die man damals sprach kann man nur annehmen und vieles bzw. eigentlich alles ist im Film selbsterklärend. Genau das finde ich bemerkenswert, mit Mimik und Lauten kommt genau das rüber was die Figur in diesem Moment fühlt. Beeindruckende Bilder und spannende Geschichte!

Meine Bewertung 4,5 von 5 Sternen.

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3 Kommentare zu „LETS WATCH: DER MANN AUS DEM EIS – MIT STARGAST JÜRGEN VOGEL

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