vandesei meets – Interview mit ELIF

vandesei meets ELIF / Foto: Christoph Köstlin

Foto: Christoph Köstlin

Im Jahr 2009 betrat ein 16-jähriges Mädchen meine persönliche musikalische Bildfläche und verschwand nie. In die Öffentlichkeit gelangte sie mit Hilfe einer Casting-Show und wurde dort Zweitplatzierte. Jetzt 8 Jahre danach veröffentlichte sie, vergangenen Freitag, mittlerweile ihr zweites Album. Die Rede ist von ELIF. Ich hatte die Möglichkeit ihr ein paar Fragen zu stellen und freue mich sehr, diese mit Euch zu teilen.

 

ELIF / Foto: Christoph Köstlin
ELIF / Foto: Christoph Köstlin

Ich verfolge deine Karriere seit dem 1. Casting bei Popstars. Bereust du irgendetwas oder würdest du alles genau so machen wie du es schlussendlich gemacht hast?

ELIF: Ich denke ich würde alles genau so machen. Ich bin heute sehr glücklich wo ich gerade bin. Als Künstlerin und als Mensch. Das wäre heute nicht so wenn ich diese Vergangenheit nicht hätte.

Dein neues Album „Doppelleben“ erschien vergangenen Freitag, am 26.05.2017, ganze drei Jahre nach Album Nr. 1. Warum hast du deine Fans so lange warten lassen?

ELIF: Ich brauchte die Zeit um zu suchen. Nach mir, nach einem neuen Sound, nach einem Zuhause, einem neuem Team und nacheinem neuen Platz. Außerdem war die Herausforderung für mich ein ganzes Album, statt einzelne Singles zu schreiben. Mir war es wichtig dass alle 14 Lieder ein bestimmtes Niveau haben. Textlich und Musikalisch.

Beim Album Nr. 1 hast du mit Songwriterin Jasmin Shakeri zwei Songs „zu viel“ geschrieben und für „Doppelleben“ ganze 40 Songs, 14 Songs haben es dann auf die Platte geschafft. Hier war auch dein Künstlerkollege Fayzen nicht ganz unschuldig. Was macht die Zusammenarbeit mit ihm so besonders?

ELIF: Das besondere an Fayzen und mir ist dass wir uns blind verstehen. Unsere Beziehung fühlt sich sehr familiär an und ich fühle mich verstanden und gut aufgehoben in seiner Gegenwart. Mir ist es wichtig mich fallen lassen zu können. Vor allem, wenn man diese Art hat zu Texten. Meine Texte kratzen nicht nur auf der Oberfläche, sondern gehen immer noch etwas tiefer. Und mich dann so zu öffnen, das kann ich nur bei ganz ausgewählten Leuten, z.B. Fayzen.

Im Album geht es sehr viel um Herzschmerz & Liebe, aber es klingt auch voller Hoffnung. Haben dir die sehr persönlichen Songs selbst beim Bewältigen von etwas geholfen?

ELIF: Für mich sind meine Lieder wie gute Freunde. Sie erinnern mich daran wer ich bin. Und sie sind mein ganz persönlicher Soundtrack zum Leben, meine Begleiter in verschiedenen Lebens- und Gefühlslagen. Im ersten Augenblick könnte man denken, dass jedes Lied traurig ist. Doch ich bin ein großer Optimist und mische in meine Lieder meistens Melancholie mit Hoffnung.

ELIF / Foto: Christoph Köstlin

Im letzten Jahr hat ein guter Freund von mir geheiratet und bei der Trauung lief dann dein Song „Danke“, was dazu führte, dass so ziemlich jeder Pipi in den Augen hatte.- Geht es dir mit einigen Songs genauso? Welcher Song ist dein persönlicher Liebling auf dem Album?

ELIF:  Ich liebe wirklich alle meine Lieder. Doch aktuell ist es: „Anlauf nehmen“.

Welche Künstler inspirieren Dich oder sind gar deine absoluten Vorbilder und warum? Gibt es jemanden mit dem du unbedingt einmal zusammen arbeiten möchtest? Welche Musik hörst du privat?

ELIF: Eines meiner Vorbilder ist und bleibt Bosse. Er gehört zu den Künstlern die sich immer treu bleiben und sich nicht verstellen. Da ich schon mit Bosse zusammengearbeitet habe, würde ich doch gerne mal mit meinem Lieben Freund Andreas Bourani zusammenarbeiten. Ich denke aber das wird auch irgendwann passieren. Aktuell höre ich sehr gerne Holger Biege, Udo Jürgens und Manfred Krug.

Bist du mit Musik aufgewachsen oder kam der Impuls woanders her?

ELIF: In meiner Kindheit hatte ich nur das Musikfernsehen, das meinen Durst nach Musik stillen konnte. Später nahm ich Gitarrenunterricht und war in der Schule im Chor und der Musical AG. Woher der Impuls kam? Ich denke davon, dass ich schon immer den Drang hatte zeigen zu wollen wer ich bin.

Wo siehst du dich selbst in sagen wir mal in 5 Jahren?

ELIF: Ich möchte in 5 Jahren in Berlin sein und ein eigenes Konzert in der Waldbühne spielen.

Nach der Veröffentlichung deines ersten Albums ging ein DJ-Mix deines gleichnamigen Songs „Unter meiner Haut“ durch die Decke. Das ganze hin und her Mal dahingestellt, wie denkst du privat, also nicht als Künstlerin, darüber?

ELIF: Ich finde echt spannend das so viele Menschen mittlerweile meine Lieblingsband lauthals im Club zelebrieren: Panic at the Disco! YAY!

Ich hoffe du machst noch sehr lange so verdammt gute Musik. Du bist eine tolle Künstlerin! Wenn es dann soweit ist, komme ich auch auf jeden Fall in die Waldbühne um deinen Traum mit dir zu erleben 

ELIF: Du bist süß danke für das Kompliment. xxx<3

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Alle Infos zu Elif findet ihr hier: Website | Facebook | Instagram

Im Herbst geht sie wieder auf Tour und besucht auch Leipzig wieder, also vielleicht sieht man sich! 😉

Und hört unbedingt in das neue Album „Doppelleben“ rein, hier gibt es den Albumplayer für Euch: 

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2 thoughts on “vandesei meets – Interview mit ELIF

  1. Ach die tolle Elif! 💖 Das Album ist so wundervoll 🙂 in Berlin bei der Waldbühne wäre ich sofort dabei, aber vorerst freu ich mich auf den September in Leipzig! 🙂

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