LETS WATCH: Hacksaw Ridge

Hacksaw Ridge

Foto: Universum Film

Langsam wieder unter den Lebenden schulde ich euch noch eine Review von „Hacksaw Ridge“ – seit 26. Januar im Kino. Den habe ich nämlich bereits am 16. Januar gesneaked und durch Krankheit, Geschäftsreise und erneute Krankheit noch nicht gepostet.

Ich weiß noch wie ich mich gefreut habe, das genau dieser Film kam, ich riss die Faust hoch und machte einen deutlichen Strike-Move. Scheiße, wirklich, das war so. 😀

Vorab stand der Film definitiv auf meiner Watchlist, der neue Film von Mel Gibson. Mit von der Partie sind Andrew Garfield, für mich by the way immer noch der beste(!) Spiderman aller Zeiten, Sam Worthington (bekannt aus „Avatar“, „Kampf der Titanen“) und Vince Vaughn (bekannt aus „Voll auf die Nüsse“, „Trennung mit Hindernissen“). Das ist doch mal eine ordentliche (Star)Besetzung.

Der Film handelt von einer wahren Begebenheit. Die Geschichte spielt zu Zeiten des zweiten Weltkriegs. Desmond Doss (Andrew Garfield) Weg zum Sanitäter ist kein leichter. Mel Gibson inszeniert dies nahezu brilliant. Denn Desmond trägt keine Waffe, nicht im Krieg, nicht in der Ausbildung. Sein christlicher Glaube bringt ihn damit sogar vor das Militärgericht. Doch er schafft es, ohne Waffe, für die Vereinigten Staaten in den Krieg ziehen zu dürfen. Seine Station: Okinawa, Kampf um Hacksaw Ridge. Die Japaner verteidigten diese Felswand unerbittlich. Die Kriegsszenen sind im Film wahrlich beeindruckend und soweit ich das einschätzen kann, verdammt realistisch, aber auch überspitzt. Aber so muss das bei einem Blockbuster auch sein. Bei den Rückzug der Truppen der Vereinigten Staaten, bleibt nur einer auf der Felswand: Sanitäter Desmond Doss. Er rettet einen Kameraden nach dem anderen, geht damit an seine Grenzen und bringt sich immer wieder in Gefahr.

Es ist also kein Wunder, dass dieser Film für sechs Oscars nominiert ist (bester Film / bester Hauptdarsteller (Andrew Garfield) / beste Regie (Mel Gibson) / bester Schnitt / bester Ton / bester Tonschnitt). Die Verleihung findet übrigens diesen Sonntag statt und wird nach meinen Informationen von Pro Sieben übertragen.

Fazit: Ein absolut sehenswerter Film, nicht nur für Fans von Kriegsfilmen o.ä. – Beeindruckende Bilder, passende Besetzung, berührende Geschichte – Überwältigend.

Mich hat vor allem die Story dahinter sehr berührt, ein Mann, der für das kämpft, an was er glaubt und das mit allen Konsequenzen. Von dieser Sorte Mann kann es ruhig ein paar mehr auf der Welt geben. Ich geb zu, es gab Pipi in den Augen…

Lest auch die Kritik der Süddeutschen Zeitung: „Der Film ist brutal, nervenzerfetzend …“

Meine Bewertung: 4,5 von 5 Sternen.

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