VACATION TIME: GRAN CANARIA TRAVEL DIARY

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Es ist schon wieder fast drei Wochen her, dass ich zurück in Deutschland bin. Davor war ich eine Woche auf Gran Canaria. Wettertechnisch war das wohl die beste Entscheidung, teilweise bis zu 41 Grad vor Ort und ein Wechsel zwischen Sahara-Wind und frischer Ozeanbrise. Zu Hause in Deutschland habt ihr Euch mit unter 20 Grad gequält und habt auch diesen ominösen Sommer gewartet, der jetzt zwischenzeitlich auch da ist. – Wer hat wohl die Sonne mitgebracht? 😉

Im „H10 Hotel Playa Meloneras Palace“ angekommen, habe ich erstmal die Hotelanlage erkundet, die ist einfach riesig und wirklich wunderschön. Vier Pools, Ausblick aufs Meer, eine Lobby die von oben aussieht wie eine Muschel. – Beeindruckend. Das Hotel liegt im Süden des Landes, in Maspalomas. (Mehr dazu am Ende des Posts.)

Den nächsten Tag bin ich an der Strandpromenade lang geschlendert und landete am Faro Maspalomas. Vorbei an zig Cafes, Restaurants und Supermärkten kann man den Leuchtturm schon von weiten sehen. Doch nicht nur das, auf der Aussichtsplattform die in den Ozean hineinreicht kann man bereits die Dünen von Maspalomas sehen! – Da ganz hinten auf diesem Foto:

Gran Canaria, Faro maspalomas

Im Reiseführer habe ich etwas gelesen, was ich mir unbedingt ansehen wollte, daher machte ich mich mit dem Bus auf in Richtung Puerto de Mogán – dem Klein Venedig von Gran Canaria. Das dachte ich zumindest. Puerto de Mogán liegt im Süd Westen der Insel. Freitags lockt die Stadt mit einem Markt der sich durch ein ziemlich großes Areal zieht. Wer hier jedoch etwas außergewöhnliches sucht ist hier falsch. Hier gibt es unnötigen Kitsch und Reisesouvenirs über die sich niemand freuen würde. Blieb also noch eine Frage, was ist das nun mit diesem klein Venedig? – Wie ihr auf dem nachfolgenden Foto seht, gibt es kleine, niedliche Brücken – ähnlich wie in Venedig. Allerdings ist das nicht die Masse. Auch Enge Gassen, wie man es in Venedig sieht gibt es hier. Ich gestehe, ich war noch nicht in Venedig, aber ich traue mir zu sagen, dass es keinesfalls dieses Venedig-Feeling rüber kommt.

Gran Canaria, Klein venedig

Auf der Suche nach etwas essbaren hat es mich in eine kleine Tapas-Bar gezogen, die mit den besten Käse von Gran Canaria wirbt. Na aber, das wollte ich genau wissen! Ich bekam eine große Platte mit verschiedenen Käsesorten (siehe Bild). Ich kann nur so viel sagen – lecker war es! 🙂

Gran Canaria

Ein bisschen Kultur muss sein! – Also stand die große TUI Inseltour am nächsten Tag auf dem Plan. Der Reisebus war komplett voll, aber klimatisiert. Es ging gleich zu Beginn rauf auf die Berge, ins Innere der Insel. Ich sag Euch, da hatte man einen Ausblick! Durch Pinienwälder, das Tal der Palmen und kleine Dörfer sind wir gefahren. Man lernte die Geschichte Gran Canarias kennen und das die Schüler der Insel gerade drei Monate Sommerferien haben (Argh!). Wir waren auch in einem Höhlen Museum, was zeigt, wie die Menschen früher auf der Insel gelebt haben. Mehrere Aussichtspunkte auf der Fahrt ermöglichten mir großartige Fotos. Was sagt ihr?

Gran-Canaria-c-vandesei

Gran Canaria

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Gran Canaria

Und wenn man auf Gran Canaria ist darf ein Besuch in den Dünen natürlich nicht fehlen. Mit dem Taxi waren das ca. 5 Euro vom Hotel aus, ein kleines Schnäppchen also. Die Dünen sind wirklich beeindruckend und einfach schön. Steht man jetzt in der Wüste oder ist das immer noch dieselbe Insel? Sehenswert auf jeden Fall! Und ich empfehle festes Schuhwerk, am besten mit dicker Sohle, sonst verbrennt ihr auch die Füße im heißen Sand. 😀

Gran Canaria

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Und so schnell ist eine Woche um. Die letzten Stunden habe ich am Infinitypool genossen.

Infinity Pool

Hoteleinschätzung –  „H10 Hotel Playa Meloneras Palace“ 

Die Lage des Hotels ist ganz gut, wenn man nicht viel Krach o.ä. in seinem Urlaub möchte, ein Strand ist zu Fuß in wenigen Minuten erreichbar, sogar ein Sandstrand, allerdings wird es im Wasser dann sehr felsig. An der Strandpromenade warten einige Restaurants und Imbisse, aber auch zwei Supermärkte. Des Weiteren ist es nicht weit zu einem der Golfplätze in Maspalomas. Die Hotelanlage ist wirklich klasse, dagegen kann man nichts sagen, sie wird täglich bewässert und gepflegt. Kulinarisch gab es morgens und abends ein Buffet mit viel Auswahl. Pluspunkte gibt es für die laktosefreie Milch am Morgen! 🙂 Beim Abendessen macht der Versuch schlau, vieles hat überraschend gut geschmeckt, einiges jedoch nicht. 😉 Leider habe ich auch zwei Mal eine Mini-Schabe im Essensbereich gesehen. Da dies ein landestypisches Problem ist, hatten sie das anscheinend trotzdem im Griff. Mit dem Zimmer hatte ich wenig Glück, auch eine Umziehen in ein anderes Zimmer waren nicht möglich. So lebte ich eine Woche neben den netten Putzdamen, einer Treppe und mit einen Haufen Ameisen im Zimmer und im Bett. Das Hotelpersonal reagierte natürlich und beziehte das Bett neu, aber trotzdem ist es ein unschönes Gefühl. Des Weiteren gab es einen Spa Gutschein, den ich dann auch umsetzte. Also einfach mal mit dem Zimmer Pech gehabt, so blieb man ebend länger am Strand, Bar und Pool.

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Ein Kommentar zu „VACATION TIME: GRAN CANARIA TRAVEL DIARY

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