Weekend Review: #Partytravelling

Das man für einen Musik-Act ein paar Kilometer reist, um ihn live zu erleben, dürfte Euch bekannt sein. Das man jedoch für DJs die Bundesrepublik durchquert, eher weniger. Um die besten DJs zu sehen fahren wir gern mal 1000 km in der Nacht. Man ist ja nur einmal jung 😉 Sicher machen wir (meine beste Freundin und ich, siehe Bild 😛 ) das nicht mehr so oft wie vor ein paar Jahren, um mal spontan in die Niederlande zu fahren, wegen EINEM DJ. Wir sind „damals“ insgesamt 25.000 km zu einigen Gigs von Gtronic gefahren und das einfach nur weil wir seine Musik so geliebt haben.  Ab und zu kann man einfach nicht anders. So geschehen am Freitag.

Wenn man früher auf Arbeit Schluss macht, um dann eine acht Stunden Fahrt mit dem Bus auf sich nimmt, muss das schon ein ziemlich besonderer Act sein. Das war es auch. Am Freitag haben wir dann nach langer Zeit endlich mal wieder Diplo live erleben können. Das Boothaus in Köln feierte seinen 12. (!) Geburtstag mit diesem hochkarätigen Act plus eine Portion Snails. Happy Birthday auch nochmal hier an der Stelle.

Nach der langen Fahrt waren wir wirklich gerädert. Nein, wir waren eigentlich richtig fertig, haben uns in einer Bar nochmal schnell etwas bequemeres angezogen und sind mit dem Taxi in den Club gefahren. Zum Glück haben wir das Gewitter so etwas umgangen. Köln war zu dem Zeitpunkt nämlich pechschwarz gefärbt und von massig Blitzen erhellt. Es schüttete wie aus Eimern.

Im Club angekommen, kann ich gar nicht beschreiben, was so ein Besuch im Bootshaus immer auslöst. Man saugt die Atmosphäre einfach nur auf und genießt. Seht selbst:

Und hier noch ein kleiner Ausschnitt von Snails Auftritt:

Es war wirklich der Wahnsinn! Wir haben gefeiert und das ordentlich. Der Schweiß tropfte auf den Boden, alle schwitzten, es waren gefühlte 50 Grad im Club. Dabei schien der Gig von Diplo noch kurzzeitig in Gefahr! Da bei Rock am Ring, das Unwetter tobte, schiebte sich der Gig von Major Lazer (Mitglieder: Diplo, Jillionaire und Walshy Fire) um 1,5 h nach hinten. Immerzu haben wir auf die Uhr geschaut, die Rückfahrt war ja bereits gebucht. Doch dann, dann kam er, Gott sei Dank. Und ich bin wieder ein Stück mehr verliebt in Mister Wesley Pentz (sein bürgerlicher Name). Seine Musik vereint das Beste von allen und macht mega gute Laune! ❤ Nach einem Kleiderwechsel, ja der war bitter nötig, ging es dann zurück zum Bahnhof um den Heimweg nach Leipzig anzutreten. Nennt uns verrückt oder durchgeknallt, aber #Partytravelling muss manchmal sein.

Das Phänomen des Partytravelling könnt ihr euch also ähnlich wie bei einfachen Konzerten vorstellen. Nur das wir zu keiner Band fahren, sondern zu einem DJ. 😛 Und jedes Mal lohnt es sich aufs Neue.

In diesem Sinne: „Be right there!“

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s