… while a nation sleeps

So lautet das im Juni 2013 erschienene Album der Post-Hardcore Band Boysetsfire. Wird auch mal Zeit! – Hat ja auch 7 Jahre gedauert, Freunde.  Ich kenne Boysetsfire schon seit einigen Jahren & konnte sie auch schon mehrfach auf Festivals und Konzerten live sehen. Daher konnte ich es kaum erwarten endlich das Album „…While a nation sleeps“  zu kaufen und mir stundenlang anzuhören. Seit dem ich es via Download erworben hatte, höre ich es jeden Tag. Kurz vor dem Album hauten die Jungs die EP „Bled Dry“ ihren Fans vor die Füße. Ein gelungener Snack, der Lust auf mehr machte.  Das Album beinhaltet 13 knallharte Tracks. In der Deluxe Edition gibt es zwei weitere Acoustic Tracks oben drauf. Somit ist auch diese sehr zu empfehlen.

Intensive, starke, vollerLeidenschaft geschriebene Songs – typisch Boysetsfire. Sicher erfinden Sie keinen neuen Musikstil, warum auch. Sie sind erfolgreich wie sie eben sind. Das macht sie aus & das ist verdammt gut so.

Nach sieben Jahren, einer Auflösung & einer Reunion so ein Album zu veröffentlichen bedeutet viel Druck für den Künstler. Was wenn es die Fans nicht annehmen? Doch weit gefehlt, aktuell liegt „… while a nation sleeps“ auf Platz 22 der deutschen Album Charts, was die sympathischen US-Amerikaner sehr freut. Es beginnt mit einer aggressiven Ladung geballt aufs Ohr.  So eignet sich “ Until Nothing Remains“ ordentlich zum Dampf ablassen & das gleich zu Beginn. Der nächste Song „Closure“ ist für mich typisch Boysetsfire. – eine in den Kopf springende Melodie, Nathan`s unverkennbare Stimme, ab und zu ruhig, aber nur um wieder Anlauf zu nehmen. Ich würde ihn als perfekten Festivalsong beschreiben. Circle Pits vorprogrammiert. Und nun rollen die Köpfe! – „Heads Will Roll“  – die Leidenschaft steigt. Es handelt kurz und prägnant davon Angst die Wahrheit zu sagen.  „We stare in silence… create apologies afraid to speak the truth while heads roll in apathy over and over again“. Song Nummer 4: „Phone Call (4 A.M.)“, hat mich vom Sound her ein bisschen an Billy Talent erinnert. Ein Song voller Leidenschaft, wie man in den Zeilen lesen kann: „Ich werde nicht lügen du kennst die Wahrheit also glaube mir bitte glaube, denn ich habe mich selbst in dir verloren glaube, ich tue es immer“. Mit einem eingängigen Beat beginnt „Everything Went Black“ & steigert sich in das kraftvolle ausschreien seiner Meinung. Ich liebe so etwas. „Save Yourself“ – Nathan`s Stimme überzeugt mich bei solchen Songs mehr als bei reinen Hardcore Songs. Die Melodie & Stimmfarbe seines Gesangs stechen hier klar hervor und überzeugen auch Menschen die kein Boysetsfire Fan sind. Top Rock-Song zum abhotten! Weiter gehts mit „Reason To Believe“, der Song zeigt ebenfalls die melodische Seite der Jungs & die gefühlvolle.  „Far From Over“ – geht ab! Hardcore vom Feinsten.  Und zurück zur Leidenschaft: “ Through blood sweat and tears I have come born from this pain, hate, and love this driving force that keeps me alive will follow me the rest of my life heißt es in „Let It Bleed“.  Jetzt kommt ein Song der mir auch sehr gefällt, fängt ruhiger an und dann platzt die Bombe: „Never Said“. – „Hold your ground an fight!“ – Und jetzt lassen wir die Wölfe los! Und das pure Chaos, „Wolves of Babylon“ klingt chaotisch, hart und impulsiv. „Altar of God“ sollte erst gar nicht aufs Album, nur weil Gitarrist Chad darum kämpfte hat er es doch zur Veröffentlichung geschafft (Quelle: BSF Facebook). Bloß gut! Ein klasse Song. Ich mag ihn, er war der erste Song der mir vom Album im Kopf blieb, die Melodie im Refrain, ich summte sie tagelang… Den Abschluss des Albums macht „Prey“ – erinnerte mich an die Akustik Version von „With every intention“. Warum? Ich glaube das liegt an der Anfangsmelodie & das der Song sich sehr auf Nath`s Stimme konzentiert. Ein toller Abschluss des Albums.

Aber es gibt ja noch die Zusatztracks auf der erweiterten Edition: „Did You Forget“ & „My Life in the Knife Trade“ in einer Acoustic Version. Unglaublich toll.

Wer mal reinhören will, die Jungs haben da was vorbereitet 😉

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